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Nur wenige Kilometer von der Hansestadt entfernt begeistert Buchholz mit Tradition, Heimatgefühl und einer langen Geschichte.
Der Name ‚Buchholz‘ ist deutschen Ursprungs und leitet sich ab von ‚Buchenwald‘, ein Hinweis, dass der Ort früher von dichten Buchenwäldern umgeben war.
Aus einem alten Schriftstück ist ersichtlich, dass Markgraf Otto dem Kloster Neuendorf im Jahre 1254 mehrere Lehnstücke vereinigte, eines davon war das Dorf ‚bocholte‘.
In den beiden folgenden Jahrhunderten kaufte das Domstift von verschiedenen Personen Besitzungen in Buchholz.


Ihr Schmuck und gleichzeitig ältestes Inventarstück ist ein aus dem 12./13. Jh. stammender Taufstein aus Granit.
Der lange verschollene Taufengel wurde wiedergefunden und restauriert.


Durch die lockere Bebauung und den schönen, gepflegten Dorfanger mit mehreren Teichen in seiner Mitte ist Buchholz einzigartig in dieser Gegend.

Die ruhige, zum Grünen geöffnete Lage am Berg nach Lüderitz und Bellingen hat noch einen ganz besonderen Effekt.

1990 wurde eine zweite als Reformationseiche am großen Teich gepflanzt.
Beide werden von Anwohnern liebevoll gepflegt.
Die hier bestehende Umwelt-Idylle stört derzeit die Planung eines Windparks, das Thema ist umstritten unter den Buchholzern, sie fürchten Beeinträchtigungen ihrer Lebens- und Wohnqualität.

Seit der Wende wurden alle sieben Straßen der Ortschaft saniert. Buchholz ist Mitglied eines ganz speziellen Vereines: „Buchholz meets Buchholz“.
Deutschlandweit haben sich in ihm Orte mit demselben Namen zusammengeschlossen und treffen sich regelmäßig in immer anderen Orten namens Buchholz zu Erfahrungsaustauschen.
Im altmärkischen Buchholz werden sehr viele Kinder geboren, der jüngste Einwohner am 18.12.2014. Sie besuchen die Kita im Nachbar-Ortsteil Dahlen, da Buchholz keine eigene Kindereinrichtung mehr hat.
In deren ehemaligem Gebäude, das nun als Gemeinschaftshaus genutzt wird, ist ein Feier-Raum mit Küche und Sanitäreinrichtung entstanden, mietbar für private und gesellschaftliche Veranstaltungen für bis zu 30 Personen.
Auch die ehemalige Schrotmühle bzw. der Speicher von Buchholz wurde mit Eigenmitteln der Freiwilligen Feuerwehr und weiterer Sponsoren zur Bar ausgebaut und kann für Feierlichkeiten genutzt werden.
Zwei Fuhrunternehmen und zwei Landwirtschaftsbetriebe und der Antikmarkt sind in Buchholz ansässig.
Ihr heutiger Wehrleiter ist Uwe Hübner, unter dessen Federführung im vergangenen Jahr zum ersten Mal ein „Tag der offenen Tür“ organisiert wurde, um detaillierte Einblicke in die Feuerwehr-Arbeit zu gewähren und vor allem Jugendliche zu interessieren.

Als einziger örtlicher Verein richten die Mitglieder gemeinsam mit den Anwohnern die jährlichen Dorffeste wie das Weihnachtsbaum-Verbrennen, die Feuer zum 1. Mai und 3. Oktober sowie die Kinder- und Seniorenweihnachtsfeiern aus, die immer sehr gut besucht sind.
Das Kinderfest zum Sommer wird vom Ortschaftsrat (5 Mitglieder) gestaltet. Regelmäßig betreut auch die Volkssolidarität die Senioren von Buchholz, z. B. beim Sommerfest mit Dahlen.
Es ist ein gutes gemeinschaftliches Zusammenleben im Ortsteil Buchholz in dörflichen Strukturen und Traditionen, denn jeder hilft hier jedem, z. B. auch dem ältesten Einwohner von Buchholz mit seinen beachtlichen 94 Jahren.
Das wird groß gefeiert! Zum 1. Mai 2015 wird ein sportlich-feuerwehrmännischer Ausscheid stattfinden mit einem bunten Umzug vorweg unter Beteiligung mehrerer Feuerwehren.
Eine Wettkampfstrecke entsteht am Dorfeingang und am Spielplatz wird ein geräumiges Zelt aufgestellt, um dort Siegerehrungen u. ä. vorzunehmen. Am Vorabend wird mit den Nachbarwehren ordentlich gefeiert.
Zu all diesen ganz großen Festlichkeiten im Ortsteil Buchholz werden viele Gäste aus nah und fern erwartet.
(gb)
Ortsteil-Büro: Steege 12, 39579 Buchholz, Sprechzeiten: individuell nach Vereinbarung
Ortsbürgermeister: Herr Guido Hahne
Der Ortsteil liegt etwa acht bis neun Kilometer von Stendal entfernt.
Seit dem 1. Januar 2010 ist Buchholz Teil der Hansestadt Stendal.
Die historische Feldsteinkirche gehört zu den bekanntesten Bauwerken.
Für Bilder und Texte sind die jeweiligen Ortsteile verantwortlich