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Wahrburg bei Stendal gehört zu den traditionsreichsten Ortsteilen der Hansestadt. Der Ort verbindet eine lange Geschichte mit ländlicher Ruhe und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

1339 erstmals urkundlich erwähnt, wurde es 1953 nach Stendal eingemeindet; hat heute 1111 Einwohner/innen (Stand: 31.12.2013). Er ist der älteste und größte unter den Ortsteilen der Hansestadt Stendal. Die Uchte fließt am Ort vorbei und durch ihn hindurch.
Geteilt wurde Wahrburg bei Stendal einst durch den Bau einer Eisenbahnlinie. Früher musste man vor geschlossenen Schranken warten, so dass sich 1983 deshalb der damalige Wohnbezirksausschuss für eine Fußgängerbrücke engagierte. Wahrburg bei Stendal besaß einmal ein kleines Rittergut, dessen herrlicher Park heute noch zu Spaziergängen einlädt.
Besonders sehenswert ist die historische, vermutlich bis in die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgehende Kirche, deren heutiges Aussehen auf einem Umbau von 1725 bis 1727 basiert.
Das goldene Kreuz auf der Kirchspitze wurde aus einer Spendensammlung der Wahrburger Bürger gekauft und aufgesetzt.
Zwei Kirchen-Mitarbeiter pflegen Kirchacker und Friedhof, auf dem auf Wunsch der Wahrburger eine Urnengemeinschaftsanlage entstand, im Gegensatz zur grünen Wiese mit personalisierten Schildern.

Unweit der Kirche liegt an einem alten Uchte-Übergang ein frühgeschichtlicher Burgwall, heute als eine von 3 Kleingartenanlagen genutzt.
Anschauenswert ist Wahrburgs Lehmhaus, aus der Nachkriegszeit stammend. 1949 im Zuge der Bodenreform in Lehmstampfbauweise errichtet und jetzt unter Denkmalschutz stehend.


Der örtliche Lehmhausverein mit seinen 30 Mitgliedern erhält das 65 Jahre alte Haus, in dem sich auch eine kleine Ausstellung alter Landwirtschaftstechnik und der Lehmbackofen befinden, mit dem noch immer bei allen örtlichen Events Kuchen und vor allem Brot gebacken werden und zum Lampignonfest am Martinstag die beliebten Bratäpfel.
Die alte Gaststätte und die alte Schule wurden im Zuge des Dorferneuerungsprogramms des Landes Sachsen-Anhalt, durch das auch weitere örtliche und private Sanierungsmaßnahmen stattfinden und unterstützt werden konnten, zu attraktiven Wohnzwecken umgebaut und bieten 2 Arztpraxen (Psychiater und Physiologin) Raum.


Eine Stein-Stele mit Adler als Spitze und Inschrift gedenkt der Gefallenen des I. und II. Weltkrieges sowie der Opfer von Gewaltherrschaft.
Jeden November zum Volkstrauertag veranstalten die Wahrburger dort eine Gedenkfeier mit kommunalem Frühschoppen.
Das ehemalige Gemeindebüro wurde zum Gemeinschaftsraum ausgebaut, der breitgefächert genutzt, zu gesellschaftlichen wie privaten Veranstaltungen vermietet wird.
Der rührige Ortsrat mit seinen 5 Mitgliedern arbeitet seit 10 Jahren eng zusammen, schafft Hand in Hand mit großzügiger Hilfe aller 14 ortsansässigen Unternehmen, weiterer Sponsoren und 9 Vereinen immer wieder Grundlagen und Höhepunkte zum Wohle des ganzen Ortes.


Mit Unterstützung der Hansestadt Stendal wurden der Dorfspielplatz weiter verschönert, die Bolzanlage an der Festwiese, der Grillplatz und der Basketballplatz für die Jugendlichen geschaffen.
Nicht jeder Ort hat seine eigene Flagge. Wahrburg schon. In Eigenkreation von Thomas Rustau entworfen, zeigt sie auf rot-weißem Grund den bräunlichen Burgwall und die blaue Uchte.
Zu den allermeisten privaten und öffentlichen Anlässen künden die Fahnen in den Fenstern von der engen Verbundenheit der Wahrburger zu ihrem Ort und untereinander.
In den letzten Jahren schritten Lückenbebauungen fort, rundeten neue Wohnanlagen baulich ab. Allein im westlichen Teil des Ortes, dem Braunland, entstanden 15 schöne Eigenheime.
In Gestaltung und Ausstattung beispielhaft ist der im Jahr 2000 abgeschlossene komplette Neubau des Wahrburger Kindergartens, der 2015 sein 70jähriges Jubiläum begeht.
Eingebettet im Parkrund gelegen und mit Blick auf Weideflächen für Schafe, Ziegen und Alpakas können sich die 56 Kinder unter der Obhut von 8 Erzieherinnen in dieser kommunalen Einrichtung wohlfühlen.
Durch Kooperationsbeziehungen zu den örtlichen Vereinen und zum DRK-Seniorenpark „Am Schwanenteich“ in Stendal werden die Kontakte von Alt und Jung intensiviert.
Die älteste Wahrburgerin ist Frau Hertha Schulz; sie wird im Oktober 92 Jahre alt; die jüngste Einwohnerin ist Mara Schönke; geboren am 17. März 2014.
Der Ort ist seit 3 Jahren wieder an die Buslinie angebunden, wird alle 2 Stunden angefahren. Die gepflegte Haltestelle gestalteten Graffitisprayer. Der Schulbus fährt gegen 7.00 Uhr die Kinder, die in der Stendaler Goethestraße die Ganztagsgrundschule besuchen.
Das Vereinsleben ist rege und vielfältig. So veranstaltet die Wahrburger Bürgerinitiative, die 25 Jahre besteht, alljährlich zum 1. Mai einen Lampignonumzug mit anschließendem Maifeuer und gesponsertem Höhenfeuerwerk und am letzten September-Wochenende das immer sehr gut besuchte Erntedankfest mit seinem Kindertrödelmarkt.
Wichtig im kulturellen Leben des Dorfes ist auch der Sportverein „TuS Siegfried 09 Wahrburg“ mit seinen 2 Männerfußballmannschaften unter Vorsitz von Marko Friedrich, einer starken Schach-Abteilung und etlichen Kindermannschaften, auch für Auswärtige. Aus Fördermitteln der Stadt Stendal und einem Eigenanteil wurden 2013 der Garderoben-Anbau und Sanitäranlagen neu geschaffen.
Hervorzuheben sind weiter die örtliche Gruppe der Volkssolidarität, der Wahrburger Carnevalsclub (WCC) unter Vorsitz von Frank Krufft mit zahlreichen Veranstaltungen wie Landesmeisterschaften im Männerballett und den Garde- und Jugendtanzgruppen.
Die Freiwillige Feuerwehr Wahrburg, die Aug./Sept. 2014 mit einer Festveranstaltung ihren 130. Jahrestag begeht und auch für ihre engagierte Fluthilfe ausgezeichnet wird, die Jagdgenossenschaft Wahrburg-Röxe, der Schach-Verein „Turm“ unter Leitung von Volker Ahlers, 2 Frauenturngruppen, der Angelverein, dessen Mitglieder die Wahrburger Tonkuhle pflegen.
Nach der Wende richtete Herr Alfred Klier ein uriges Bierglasmuseum ein und bietet zu Veranstaltungen im Ort auch kleine Führungen. Seit mehreren Jahren fungiert Frau Gabriele Skall als Dorfchronistin und hält alle Höhepunkte in Wort und Bild im attraktiven handschriftlichen Buchband fest.
2012 zum damaligen MDR-Tag „Landpartie“ zeigte sie dazu eine vielbeachtete Ausstellung. In gemeinschaftlicher Erfüllung der „obligatorischen Tagesaufgabe“ jenes MDR-Tages existiert seither der besondere Aufsteller am Ortseingang: „Willkommen in Wahrburg“. Fühlen Sie sich also eingeladen. Zum Besuch allemal; vielleicht sogar zum Bleiben…
Ortsbürgermeisterin: Frau Carola Radtke
Glockenberg 1
39576 Hansestadt Stendal
OT Wahrburg
Tel.: 01602797403
E-Mail: carolaradtke@gmx.de
Wahrburg ist ein Ortsteil der Hansestadt Stendal in der Altmark in Sachsen-Anhalt und liegt südwestlich der Innenstadt.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die historische Christuskirche, der ehemalige Gutshofbereich sowie die naturnahe Umgebung entlang der Uchte. https://de.wikipedia.org/wiki/Christuskirche_%28Stendal%29?utm_source=chatgpt.com
Ja. Wahrburg gehört heute als Ortsteil zur Hansestadt Stendal. https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrburg?utm_source=chatgpt.com
Ja. Der Ort verbindet Geschichte, Natur und die Nähe zur historischen Altstadt von Stendal und eignet sich für Spaziergänge sowie Ausflüge in die Altmark.