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Ein Leben für die kleine Helene!

Eltern bitten: „Helft unserer Tochter. Lasst euch registrieren!“

Berlin/Burgstall, 10.09.2021 – Die einjährige Helene aus dem Landkreis Börde wird neun Wochen zu früh geboren. Aber das kleine Mädchen kämpft sich tapfer in die Welt. Doch nur wenige Monate später müssen die Eltern erneut um ihr Leben bangen: Helene hat Blutkrebs. Nur ein:e passende:r Stammzellspender:in kann ihr Leben retten. Ihre Eltern tun alles, um ihre Lebenschance zu vergrößern. Gemeinsam mit vielen engen Freunden und der DKMS planen sie eine große Online-Registrierungsaktion. Wer helfen möchte, kann sich über www.dkms.de/helene ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so vielleicht zum Lebensretter werden.

Vier Wochen liegt Steffi während der Schwangerschaft mit Komplikationen im Krankenhaus. Dann plötzlich eine Blutung. Es folgt ein Notkaiserschnitt – neun Wochen zu früh wird die kleine Helene schließlich auf die Welt geholt. Ein schwerer Start ins Leben. Sechs Wochen bleibt das kleine Mädchen auf der Frühchenstation. Überall ist sie verkabelt, muss viele unangenehme Untersuchungen über sich ergehen lassen. Aber sie kämpft sich ins Leben. Dann endlich, im September 2020 darf Helene nach Hause. Die große Schwester Maya ist überglücklich. Endlich ist Mama wieder da. Zum ersten Mal sieht sie ihre kleine Schwester. Darauf hat sie so lange gewartet. Es beginnt eine glückliche unbeschwerte Zeit.

Steffi, Kevin, Maya und Helene – eine herzliche und fröhliche Familie. Weil Helene mitten in die Corona-Zeit hineingeboren wird, sind viele Aktivitäten nach dem Krankenhausaufenthalt nicht möglich. Aber die Familie trägt es mit Fassung. Hauptsache gesund – nach einer solchen Erfahrung hat man andere Prioritäten. Jede freie Minute sind sie mit ihren Kindern draußen, im Wald, auf dem Spielplatz. Bei Wind und Wetter unter freiem Himmel, dabei ein Eis in der Hand – das allein macht sie schon überglücklich. Doch die schöne sorgenfreie Zeit ist nur von kurzer Dauer.

Anfang Juni bekommt Helene Fieber. Das sonst so strahlende Kind zieht sich zurück, lacht nicht mehr. Dann entdecken die Eltern eine Beule an Helenes Kopf, vermuten, dass sie sich wahrscheinlich am Laufgitter gestoßen hat. Da sie gerade die erste Masernimpfung hinter sich hat und die ersten Zähne bekommt, ist der Arzt auch wegen des Fiebers nicht wirklich beunruhigt. Kurze Zeit später erkennen die Eltern jedoch eine zweite Beule an Helenes Kopf. Dieses Mal suchen sie die weit entfernt wohnende Kinderärztin auf. Diese überweist Helene sofort in die Uniklinik Magdeburg. Jetzt geht alles Schlag auf Schlag. Unzählige Untersuchungen folgen. Stunden später der erste Verdacht: Ein Neuroblastom. Doch dieser erste Verdacht erhärtet sich nicht. Erst vier Wochen später erfahren die Eltern die endgültige Diagnose: Helene hat Blutkrebs!

„Als wir die Nachricht hörten, standen wir vollkommen unter Schock. Von einem auf den anderen Moment bleibt die Welt stehen und nichts ist, wie es vorher einmal war. Wir waren komplett leer. Glücklicherweise hat uns eine sehr einfühlsame Ärztin alles in Ruhe erklärt, hat sich Zeit genommen und uns Hoffnung gemacht. Das hat uns sehr geholfen. Und nachdem der erste große Schock hinter uns lag, haben wir uns entschlossen zu kämpfen. Helene hat es schon einmal geschafft, sie wird es auch wieder schaffen. Aber dafür braucht sie starke Eltern. Das versuchen wir ihr zu sein“, erklärt Steffi. 

Der Alltag ist schwierig. Es gibt gute und schlechte Tage. Kevin arbeitet im Öffentlichen Dienst, ist Zugführer und Ausbilder bei der freiwilligen Feuerwehr und kümmert sich intensiv um die zehnjährige Tochter Maya, die unter der Krankheit ihrer kleinen Schwester sehr leidet. Sie ist weinerlich, fragt viel, ist verängstigt und will nicht mehr alleine schlafen. Damit sich die Familie trotz der lang anhaltenden Trennung nahe sein kann, starten sie schon morgens beim Frühstück ein Videocall, damit Maya ihre Mama mit Helene im Krankenhaus wenigstens auf dem Bildschirm sehen kann. Und abends verabschieden sie sich auf die gleiche Weise. Sie sind immer miteinander verbunden. Zwanzig Anrufe am Tag sind keine Seltenheit.

Familie und Freunde stehen fest an der Seite von Steffi, Kevin und den Kindern. Sie leisten konkrete Hilfe, halten den Eltern den Rücken frei, so gut es geht. Trotz der außerordentlichen Belastung und der schweren Erkrankung ihrer kleinen Tochter lassen sich Kevin und Steffi nicht unterkriegen. „Es mag kitschig klingen – aber die Liebe zueinander trägt uns über diese schwere Krise. Wir reden viel miteinander. Reden hilft. Das gibt uns die Kraft, die wir jetzt brauchen. Denn im Moment haben wir nur ein Ziel: einen passenden Spender für unsere kleine Tochter zu finden, damit sie wieder ganz gesund wird und hoffentlich noch ein langes glückliches Leben vor sich hat.“

Helene kämpft. Nun schon zum zweiten Mal. Doch alleine kann sie den Kampf nicht gewinnen. Denn nur eine Stammzelltransplantation kann ihr junges Leben retten. Je mehr Menschen sich jetzt registrieren lassen, desto größer sind die Überlebenschancen für Helene und viele andere Patienten. Nur wer registriert ist, kann auch als Lebensretter:in gefunden werden. Helenes Eltern bitten die Bevölkerung um Unterstützung: „Wir wollen unser Töchterchen nicht verlieren. Auch Helenes große Schwester hat Angst um sie. Wie alle Eltern wünschen wir uns nur Eines: Unser Kind aufwachsen zu sehen. Sie soll lachen und lieben und die Welt entdecken kann. Deshalb: bitte zögert nicht, sondern lasst euch registrieren. Das geht schnell und unkompliziert. Und ihr schenkt damit Helene und vielen anderen das Großartigste, was es gibt – die Chance auf ein glückliches Leben.“

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich mit wenigen Klicks über www.dkms.de/helene die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender:innen für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.  

Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen. 

DKMS-Spendenkonto, Kreissparkasse Tübingen
IBAN: DE64 6415 0020 0000 2555 56
Verwendungszweck: Helene HLN 001

Über die DKMS
Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Unser Ziel ist es, so vielen Patienten wie möglich eine zweite Lebenschance zu ermöglichen. Dabei sind wir weltweit führend in der Versorgung von Patienten mit lebensrettenden Stammzelltransplantaten. Die DKMS ist außer in Deutschland in den USA, Polen, UK, Chile, Indien und Südafrika aktiv. Gemeinsam haben wir über 10 Millionen Lebensspender registriert. Darüber hinaus betreibt die DKMS wissenschaftliche Forschung und setzt in ihrem Labor, dem DKMS Life Science Lab, Maßstäbe bei der Typisierung neuer Stammzellspender.

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