Empfehlungen

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Klug leben – zufrieden sterbenPortrait Dorothee Oesemann

„Ich will das Leben genießen und nicht über den Tod nachdenken.“
Hatten Sie diesen Gedanken schon einmal, als Sie diese Rubrik im Stendal Magazin aufgeschlagen haben? Es ist tatsächlich so, dass viele Menschen den Gedanken an den Tod verdrängen. Dabei kommt keiner von uns an diesem Thema vorbei. Der Tod kommt täglich ungebeten über Nachrichten von Krieg, Terror und Gewalt, in Fernsehsendungen und Computerspielen in unser Haus. Fast scheint es, als wenn wir uns daran gewöhnt haben. Was hat das aber mit mir zu tun? Es ist ja tatsächlich so, dass das Leben zu einhundert Prozent tödlich endet. Darum ist es wichtig für mein Leben, dass ich mir meiner Endlichkeit bewusst werde. Das wird mein Denken und Handeln beeinflussen. Was soll von mir in dieser Welt bleiben, wenn ich sterbe? Wie werden mich die Menschen in Erinnerung behalten, wenn ich nicht mehr da bin? Ich werde meinen Mitmenschen anders begegnen und verantwortlich mit dem „Geschenk Leben“ umgehen, wenn ich mich diesen Fragen stelle. Das ist keine neue Erkenntnis. Schon vor einigen tausend Jahren hat ein Liederdichter geschrieben „Gott, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“ Diese und viele andere bewährte Lebensweisheiten sind in den Psalmen und Sprüchen der Bibel zu finden. Vielleicht nehmen Sie sich etwas Zeit für einen Blick in das alte und zugleich aktuelle Buch.
Auch der Besuch einer Gemäldegalerie kann hilfreich sein, wenn Sie sich dem Thema nähern wollen. Ungezählte Kunstwerke, besonders aus dem Mittelalter, zeigen den allgegenwärtigen Tod.
Wie würde sich die Welt verändern, wenn alle Menschen verantwortlich mit ihrer begrenzten Lebenszeit umgehen? Das wird wohl nur ein schöner Gedanke bleiben. Er ist für mich jedoch so reizvoll, dass ich damit anfangen werde.
Ich möchte so leben, dass ich zufrieden sterben kann. Und Sie?

Dorothee Oesemann Trauerrednerin – Trauerbegleiterin

1Wir bestimmen nicht, wie und wann unser Weg endet, aber wir können Vorsorge treffen. Wer heute schon an morgen denkt, schließt eigenverantwortlich einen Bestattungsvorsorgevertrag ab, um die Angehörigen im Trauerfall nicht unnötig zu belasten und um eigene Vorstellungen festzulegen.
Seien Sie mutig und nehmen Sie Ihrer Familie eine Sorge ab. Denn es ist ein gutes Gefühl, eine Entscheidung getroffen zu haben, die man lange hinausgezögert hat.
So klären Sie zu Lebzeiten Ihre Wünsche und sichern das Geld auch im Falle einer möglichen Pflegebedürftigkeit vor dem unberechtigten Zugriff des Sozialamtes.

Ein Vorsorgegespräch bei uns umfasst:
– die Auswahl der Bestattungsart,
– die Gestaltung der Trauerfeier,
– die Organisation und Gestaltung von Traueranzeigen und Sterbebildern,
– die Benennung Ihnen wichtiger Personen, die im Fall des Ablebens unbedingt
benachrichtigt werden sollen.

Außerdem:
– die Auswahl von Särgen oder Urnen,
– die Festlegung und Bezahlung aller Kosten,
– die Zusammenstellung aller benötigten Dokumente zur Abwicklung der notwendigen
Formalitäten, inklusive der Nachlassregelung.
– weitere individuelle Wünsche und Bedürfnisse.

Wir beraten Sie gerne. Abendstern Bestattung

  Buchtipp

download_3553Das Zeitliche segnen Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben.

„Ich bin überzeugt:
Es tut gut, ans Sterben zu denken – für das Leben! Gerade wer die eigene Endlichkeit und die anderer nicht ignoriert, lebt intensiver. ‚Wie will ich leben, damit ich am Ende in Frieden sterben kann?‘, darum geht es. Ich verstehe das Leben als geschenkte Zeit, die ich nutzen, verantworten und auch auskosten will.“ In ihrem Buch widmet sich Margot Käßmann dem erfüllten, hoffnungsvollen Leben und dem guten Abschied. Dabei spart sie unsere Bestattungskultur und auch die heutige Situation unserer Friedhöfe mit wachsenden Überhangflächen und immer mehr anonymen Beisetzungen nicht aus. Sie selbst ist überzeugt, dass es gut ist, dass wir Friedhöfe und Grabdenkmale haben. Sie nimmt den Leser mit auf Spaziergänge und erzählt, welche Geschichte ihr die Friedhöfe erzählen: „Friedhöfe sind Orte der Erinnerung. Und sie tun einer Gesellschaft gut, die ständig nur nach vorn schauen und innovativ sein will.“

„Das Zeitliche segnen“ macht Mut, sich beizeiten den großen Fragen des Lebens und Sterbens zu stellen – damit das Leben gelingt.
GPP

Margot Käßmann
Das Zeitliche segnen
adeo Verlag, 2014
224 Seiten, 14,5 x 22,3 cm, gebunden
ISBN 978-3863340247
Preis: € 17,99

visitenkarte abendstern back anzeige trauerreden

Postanschrift

Blixxgroup Crossmedia
StendalMagazin
Inh.: Heiko Janowski
Rathenower Straße 27
39553 Hansestadt Stendal

Tel : +49 (0) 3931 644182
Mobil : +49 (0) 176 70013603
Fax : +49 (0) 3931 65 90 450

Impressum

StendalMagazin erscheint monatlich immer zum Anfang des jeweiligen Monats und wird von Blixxgroup Crossmedia veröffentlicht. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die offizielle Firmenmeinung wieder. Nachdruck, auch auszugsweise, ohne Genehmigung ist untersagt. Leserbriefe vertreten nicht unbedingt die Meinung der Redaktion. Für unverlangt zugesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Gewähr. Von uns entworfene Anzeigen dürfen nur mit Genehmigung weiterverwendet werden.

Redaktionsschluss ist immer der 20. eines Monats für den darauffolgenden Monat.